Maga. Beate Handler    Psychotherapie   |   Die Autorin

Kinderpsychotherapie

Auch die fürsorglichsten und liebevollsten Eltern können nicht verhindern, dass Kinder und Jugendliche (auch im Alltag) vielfältigen Belastungsmomenten ausgesetzt sind.
Da auch Kinder und Jugendliche bereits mit vielen (altersentsprechend auch vielen großen) Problemen konfrontiert werden, sie jedoch sehr oft diese Probleme nicht in der „erwachsenen Sprache“ formulieren können, äußern die Schwierigkeiten sich oftmals als Verhaltensauffälligkeiten.

Eltern formulieren diese Auffälligkeiten dann beispielsweise wie folgt:

„Mein Kind ist überaus ängstlich..."
"Unser Kind ist ein richtiger Zappelphillip..."
"Warum ist mein Kind so aggressiv..."
"Unser Kind kommt mit der Scheidung nicht klar..."
"Meine Tochter wird immer dünner..."
"Seit unser Kind in der Pubertät ist, ist..."
"Unser Kind stiehlt..."
"Unser Kind schläft fast jede Nacht bei uns im Bett“

Wenn solche und ähnliche Probleme auftreten kann Psychotherapie als fachliche Unterstützung für Kinder und Jugendliche dienen. Hier lassen sich folgende Beispiele anführen:

  • Probleme in der Schule (Leistung oder Mitschüler)
  • Schulangst
  • Konflikte innerhalb der Familie und das Kind / der Jugendliche leidet darunter
  • Während einer Trennung / Scheidung der Eltern
  • Bei Problemen, die infolge von Veränderungen auftreten / aufgetreten sind (Schulwechsel, Trennung, neue familiäre Situationen, Todesfall, Krankheit, Adoption, Wiederverheiratung...)
  • Hyperkinetischen Störungen (Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, „ADHS“ „Hyperaktivität“)
  • Störungen des Sozialverhaltens und Störung der Emotionen (z.b. soziales Fehlverhalten, depressive Störungen)
  • Emotionale Störungen (z.b. Trennungsangst, Soziale Ängste, Geschwisterrivalität, Aggressivität)
  • Ticstörungen (vokale, motorische oder eine Kombination beider Tics, Tourette-Syndrom)
  • Enuresis (Einnässen)
  • Stottern im Kindesalter (und andere Sprachstörungen)
  • Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge Eating)
  • Zwangserkrankungen
  • Teilleistungsschwächen


Im Rahmen der Psychotherapie sollen Verhaltensauffälligkeiten verändert werden, und es wird versucht, deren Ursachen zu verringern.

Als sogenannte „Unterziele“ finden sich oftmals z.B. die Förderung von Selbstvertrauen oder Selbständigkeit, die Erfahrung von Erfolgserlebnissen, die Durchführung von Selbstbeobachtungsübungen, das Ausprobieren von neuen / alternativen Konfliktbewältigungsstrategien, u.ä.

In der Verhaltenstherapie ist es üblich, dass neben den Kindertherapie­sitzungen auch großer Wert auf die parallel stattfindende, begleitende Elternarbeit gelegt wird. Im Regelfall gleicht keine Kindertherapie einer anderen, da jede Psychotherapie immer individuell an die/den PatientIn angepasst sein muss.

Für zusätzliche Fragen bezüglich Psychotherapieverlauf, Notwendigkeit einer Psychotherapie, Rahmenbedingungen, etc. stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.