Maga. Beate Handler    Psychotherapie   |   Die Autorin

Erstgespräch

Ein Erstgespräch bei PsychotherapeutInnen ist unverbindlich, d.h. es besteht für keine Seite die Verpflichtung, danach mit dem anderen weiter zu arbeiten.
Im Erstgespräch schildern Sie Ihr Anliegen, und es könnten z.B. folgende Fragen besprochen werden:

  • Welches aktuelle Problem führt Sie zu mir? (z.B. Angst, Depression, Burnout,...)
  • Welche Ziele / Veränderungen wollen Sie erreichen?
  • Welche Erwartungen haben Sie an die Psychotherapie oder an mich?

Ebenso kann das Erstgespräch berufliche, private und familiäre Hintergründe zum Thema haben.
Das Erstgespräch soll Ihnen die Gelegenheit bieten, einen Einblick in die Arbeitsweise der/s PsychotherapeutIn zu bekommen und festzustellen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.
Für mich ist es wichtig, mir beim Erstgespräch einen Überblick über das Problem und dessen Auswirkungen auf die Beteiligten zu verschaffen.
Am Ende des Erstgesprächs sollten folgende Aspekte geklärt sein:

  • Ist Psychotherapie / Psychologie das Mittel der Wahl für das Problem?
  • Ist die Psychotherapiemethode im individuellen Fall die günstigste?
  • Ist ein Vertrauensverhältnis zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn vorhanden? Wirkt der/die TherapeutIn sympathisch, einfühlsam, verständnisvoll, vertrauenswürdig, menschlich und fachlich kompetent?
  • Erfüllt der/die TherapeutIn Ihre Erwartungen hinsichtlich Kompetenz, Fachwissen, Geduld und Interesse?
  • Wie sehen die Rahmenbedingungen der Psychotherapie aus (z.B. Dauer & Häufigkeit der Sitzungen, Psychotherapiedauer, Honorar, Bezahlung, Regelungen bzgl. Terminabsagen und Urlaub)?
  • Wie schnell kann die Therapie begonnen werden?
  • Ist eine Bezuschussung durch die Krankenkasse möglich?

Es versteht sich von selbst, dass Sie nach den jeweiligen Qualifikationen der TherapeutInnen fragen dürfen.
Im Falle einer Kinder- oder Jugendlichentherapie wird das Erstgespräch mit Mutter und/oder Vater und dem Kind oder Jugendlichen gemeinsam geführt.